Das Park Inn Berlin-Alexanderplatz startet in seinen öffentlichen Räumen ein langfristiges Kunst- und Kulturprojekt mit wechselnden, hochkarätigen und internationalen Ausstellungen: Unter dem Titel „art place berlin" präsentiert das Vier-Sterne-Hotel ein neues Konzept zur Förderung der interkulturellen Verständigung, des Austauschs und Vertrauens, und agiert dabei als öffentliches Ausstellungs-Forum für zeitgenössische Kunst und interkulturelle Ausstellungsprojekte im Zentrum Berlins. „Wir planen, unser Haus auf Dauer als Magnet für ein kunstinteressiertes Publikum zu etablieren - und das eintrittsfrei", erklärt General Manager Thomas Hattenberger. Eigens dafür wurde eine Kooperation mit Thomas Tyllack - Art Exhibitions geschlossen. Gestartet wird ab Mai 2009 mit 50 Werken aus der graphischen Mappe „Federico Garcia Lorca" der Sammlung Politeo, an der sich rund 50 renommierte Künstler aus 22 Ländern beteiligt haben. Weitere Informationen zum Projekt „art place berlin" finden sich im Internet unter http://www.art-place-berlin.com/.
„art place berlin" - Ein Konzept frei von kommerziellen Zwängen und Kriterien
Bei den informativ aufbereiteten Präsentationen von „art place berlin" im Park Inn Berlin-Alexanderplatz handelt es sich um keine Verkaufsausstellungen mit kommerziellem Hintergrund - einzig die Kunst und die Idee, sie den Menschen näher zu bringen, stehen im Vordergrund. „Als öffentliches Haus an exponierter Stelle sind wir frei von finanziellen Kriterien und Zwängen der Galerien und dem Lauf der Bürokratie von Museen - diese Chance möchten wir nutzen", so Hattenberger, und prognostiziert weiter: „Allein durch unsere internationalen Hotelgäste erreichen wir eine Besucherfrequenz von monatlich rund 30.000 Personen. Zuzüglich der Gäste, die die Ausstellungen gezielt besuchen, kommen wir auf Zahlen, die nicht jedes reguläre Museum erreicht."
Die graphische Mappe „Federico Garcia Lorca" der Sammlung Politeo
Thematischer Fixpunkt der ersten Ausstellung bildet die komplexe Persönlichkeit des spanischen Dichters und Dramatikers, Sozial- und Literaturrevolutionärs Federico Garcia Lorca (1898-1936), dessen steiler Karriere 1936 faschistische Falangisten ein gewaltsames Ende bereiteten. Der kroatische Globetrotter, Kunstsammler und Galerist Toni Politeo begann anlässlich eines Aufenthaltes in Madrid mit den Überlegungen, Federico Garcia Lorca ein umfassendes künstlerisches Werk zu widmen. Auf seinen Reisen rund um die Welt gewann er bekannte Künstler verschiedener Nationen, Kulturkreise und Stilrichtungen für sein Projekt, mit einer graphischen Mappe an das Genie des Dichters zu erinnern. Im Sommer 2003 war sie mit 50 Grafiken renommierter Künstler, die sich wie das „Who is who?" der internationalen, zeitgenössischen Kunstszene liest, vollendet. Die Ausstellung, die durch eine Video-, Audio- und Textdokumentation ergänzt wird, verbleibt bis August 2009 im Park Inn Berlin-Alexanderplatz und kann bei freiem Eintritt täglich besichtigt werden.
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